vhs.Akademie: Europäische Kulturgeschichte: Römische Antike
Geschichte (5. und 12. März)
Nero, Caligula und der Caesarenwahn
Das oftmals rational schwer nachvollziehbare Handeln der Kaiser Nero und Caligula wurde seit dem 19. Jahrhundert oft unter dem Begriff des Caesarenwahns zusammengefasst. So ging Nero beispielsweise als Sänger auf regelrechte Tourneen und Caligula ernannte sein Pferd zum Konsul Roms. Waren diese Kaiser tatsächlich geistig entrückt oder gibt es für ihr Agieren auch plausible Erklärungen?
Die Blütezeit Roms unter den Adoptivkaisern im 2. Jahrhundert n. Chr.
Die Zeit der nacheinander herrschenden "Adoptivkaiser" Trajan, Hadrian, Antoninus Pius und Marcus Aurelius wird meist als Blütezeit des Römischen Reiches betrachtet. Auf was beruhte der allgemeine Wohlstand, wodurch kam er zum Ausdruck und warum endete dieses "Goldene Zeitalter", noch während der Herrschaft des Mark Aurel?
Frank Merkle
Philosophie (19. und 26. März)
Um 500 vor Christus beginnt das philosophische Denken in Griechenland, zuerst in den westlichen und östlichen Kolonien, dann auf dem Festland. Welche Fragen die ersten Philosophen, die man auch Naturphilosophen oder Vorsokratiker nennt, behandelten, werden wir in Ansätzen untersuchen. Mit Sokrates und den Sophisten beginnt dann ein einschneidender Paradigmenwechsel, der bis heute von Bedeutung ist.
Peter Lucke
Kunstgeschichte (16. und 23. April)
Die Macht der Bilder – Bildpropaganda unter Kaiser Augustus
Unter Kaiser Augustus (27 v. Chr. bis 14 n. Chr.) entsteht in Rom ein Herrschaftsmythos, der die gesamte Bilderwelt der augusteischen Epoche prägt. Die klassizistischen Kunstwerke unterliegen der bestimmenden Kraft dieses Mythos. Ob Ara Pacis Augustae, Gemma Augustea oder Panzerstatue von Prima Porta, der Führungsanspruch des römischen Herrschers wird in Bildmotiven von Staatsreliefs auf Altären, Kunsthandwerk oder Bildnisstatuen zum Ausdruck gebracht.
Pompejanische Wandmalerei
Die Wandmalerei der pompejanischen Villen, die beim Ausbruch des Vulkans 79 n. Chr. verschüttet und deren Fresken konserviert wurden, vermitteln eine wesentliche Kenntnis von Malerei in der Antike. Der repräsentative Anspruch der Oberschicht aus Rom, die in Pompeji und Umgebung ihre Sommersitze hatte, schlug sich in flächendecken Bildern auf den Wänden der Herrenhäuser nieder. Die farbigen Malereien sind geprägt von einem Illusionismus, der sich in fantastischen Architekturkulissen und idyllischen Landschaftsausblicken äußert.
Martina Kitzing-Bretz
Literatur (30. April und 7. Mai)
Der Dichter Ovid und sein Gesamtwerk
Die "Metamorphosen" des Ovid gelten bis heute als einer der wichtigsten römischen Beiträge zur Literaturgeschichte. Neben Ausschnitten aus deren Inhalt sollen außerdem andere Werke und das wichtigste zur Biographie des von Kaiser Augustus verbannten Dichters behandelt werden.
"Das Leben der Caesaren" des Sueton
Wunderzeichen, Träume und die letzten Worte jedes Kaisers spielen eine große Rolle in den Kaiserbiographien des Sueton, der von Kaiser Hadrian (117-138 n. Chr.) zum Kanzleisekretär ernannt wurde und dadurch Zugang zu den gesamten römischen Archiven hatte. Obwohl sicherlich bestmöglich über die Kaiser von Augustus bis Titus (31 v. Chr. bis 81 n. Chr.) informiert, erscheint sein Werk aber trotzdem oft weniger seriös, sondern eher wie ein frühes Beispiel von Unterhaltungstratsch.
Frank Merkle
Musikgeschichte (11. und 18. Juni)
Status:
Kursnr.: Z201A121
Beginn: Do., 05.03.2026, 09:30 - 12:00 Uhr
Dauer: 10
Kursort: vhs, Deutschhof, Raum 401/Atelier
Gebühr: 135,00 €
Kirchbrunnenstr. 12
74072 Heilbronn
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