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Antisemitismus auf Social Media
Antisemitismus ist kein neues Phänomen. Doch durch soziale Medien erhält er eine neue Dynamik. Vor allem auf Plattformen wie TikTok, Instagram und YouTube verbreiten sich entsprechende Inhalte oft nahezu ungefiltert und werden durch Algorithmen zusätzlich verstärkt. Verschwörungsmythen, Relativierungen des Holocausts und offener Judenhass erreichen so insbesondere junge Menschen und das häufig verpackt in scheinbar harmlose Formate wie Memes oder Kurzvideos. Wie funktioniert diese digitale Radikalisierung und welche Möglichkeiten gibt es, ihr entgegenzuwirken?
Leo Fischer studierte Literaturwissenschaft, Philosophie und Publizistik in Berlin und Lausanne. Er ist Autor, Kolumnist und Satiriker und war von 2008 bis 2013 Chefredakteur der Satirezeitschrift Titanic. Er schrieb unter anderem für die taz, Jungle World und nd. Heute ist er Mitarbeiter der Bildungsstätte Anne Frank und Ko-Autor mehrerer Reports zum Thema digitale Radikalisierung, die die Einrichtung herausgegeben hat. Zuletzt erschienen sind „Das TikTok-Universum der (extremen) Rechten“ und „Der Holocaust als Meme – Wie in digitalen Räumen Geschichte umgedeutet wird“. Er ist Mitherausgeber des Bandes „Code & Vorurteil: Über Künstliche Intelligenz, Rassismus und Antisemitismus“, der in die Schriftenreihe der Bundeszentrale für Politische Bildung übernommen wurde.
Eine Kooperation mit der Katholischen Erwachsenenbildung.
Status:
Kursnr.: A101A158
Beginn: Do., 28.01.2027, 19:00 - 20:30 Uhr
Dauer: 1
Kursort: vhs, Deutschhof, Raum 401/Atelier
Gebühr: 8,00 €
Kirchbrunnenstr. 12
74072 Heilbronn
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